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MABO-Step

Vorteile auf einem Blick:

• Schalldämmend
• Wärmeisolierend
• Klimatisierend
• Diffusionsoffen
• Umweltverträglich
• Biologisch abbaubar
• Naturbelassen
• Schadstofffrei

Die Herstellung sowohl für die Hanffilzdämmstreifen als auch für Hanffilzdämmmatten erfolgt aus hochwertigen naturbelassenen Hanffasern ohne den Zusatz von Bindemitteln. In mehreren Arbeitsschritten entsteht aus den zu Ballen gepressten Hanffasern ein luftgelegtes Faservlies. Durch die anschließende mechanische Vernadelung wird das Vlies zum Filz verfestigt.

Anwendungsbereich
Die Hanffilzdämmmatten finden Einsatz als Trittschalldämmung bei schwimmend verlegten Parkett- und Laminatböden, unter Dielung und Bodenbelägen sowie zur akustischen Wanddämmung und als Auflagedämmung bei abgehängten Decken. Sie dienen als Trittschalldämmung zum Schutz vor Übertragung von mechanischen Schallwellen, die durch Laufgeräusche hervorgerufen werden sowie als Luftschalldämmung zum Schutz vor Lärm- und Geräuschübertragung aus benachbarten Räumen und Schwingungen im Bau. Gleichzeitig sorgen sie für eine zusätzliche Wärmedämmung.

Die Vorteile
der Hanffilzdämmmatten werden wesentlich durch die Eigenschaften der Hanffaser bestimmt. Dämmstoffe zur Schalldämmung müssen weich federnd sein, daher sind Hanffilzdämmmatten hierfür sehr gut geeignet. Sie besitzen ein hohes Rückstellvermögen (Eigenelastizität) und gleichen so auch kleine Unebenheiten aus. Die HDM verbessern das Trittschalldämmaß und die thermische Isolierung entscheidend. Sie wirken klimatisierend, da Hanffasern ebenso wie Holz hygroskopisch (wasseranziehend) sind und bei Umgebungstrockenheit die gespeicherte Feuchtigkeit wieder abgeben. Sie sind bedenkenlos recyclebar. Die HDM sind frei von Schadstoffen und Bindemitteln. Sie erhöhen den Behaglichkeitswert Ihres Hauses.

Einbauempfehlungen
Die Hanffilzdämmmatten werden auf den trockenen Unterboden ausgerollt. Prüfen Sie bitte deshalb vor dem Verlegen der Hanffilzdämmmatten, ob der Untergrund trocken ist. Das können Sie feststellen, indem Sie eine Plastikfolie aus auf dem Boden auslegen und dann kontrollieren, ob sich Kondenswasser bildet. Ist dies der Fall, muss der Unterboden entweder noch eine Weile trocknen oder durch eine Folie isoliert werden. Lassen Sie die ausgerollte Matte eine Weile ruhen, damit sie sich dem Unterboden und der Raumtemperatur anpassen kann. Im Weiteren kann dann der Aufbau des gewünschten Bodenbelages (Laminat, Dielen, Parkett, Auslegware etc.) erfolgen. Vermeiden Sie, dass die Fugen des Bodenbelages genau auf den Nähten der Hanffilzmatten-Unterlage liegen. Diese dürfen nicht in dauerhaft feuchten Räumen eingesetzt werden. Ebenfalls sollten sie nicht zwischen zwei geschlossenen Folien “eingesperrt werden”. Die Konstruktion sollte so diffusionsoffen wie möglich sein.

Verarbeitungshinsweise
Für das Zuschneiden der Hanffilzdämmmatten eignen rotierende Schneidscheiben ohne Zahnung, die in Hand- sowie Tischkreissägen eingebaut werden können. Ebenso kann mit Stichsägen mit Messereinsätzen gearbeitet werden. Schnittreste und Abfallstücke können bedenkenlos kompostiert werden.

Anmerkungen
Hanffasern bestehen aus Cellulose und sind als Naturstoff Farbschwankungen Bunterlegen. Die Materialeigenschaften unserer Hanfprodukte werden durch Farbunterschiede nicht beeinflusst. Hanffilz ist beim Einbau mit dem atmungsaktiven Rohstoff Holz zu vergleichen. Bei fachgerechter Anwendung sind diese ein solider, dauerhafter, stabiler und umweltfreundlicher Baustoff.

MABO-Step technisches Datenblatt / PDF